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Cupri 7 mit Alpair 7

Cupri 7

 

 

Das ist er - der neue Breitbandlautsprecher mit dem Alpair 7!

Klein, aber Leistung wie ein Großer, bei edlem Aussehen und ausgewogenem Klang.

Dieser Lautsprecher kann zum Blickfang Ihrer HiFi Anlage werden, Sie benötigen für den Selbstbau nur ein wenig handwerkliches Geschick.

 

 

 

 

Grundsätzliche Überlegungen
Breitbandlautsprecher haben zweifellos Vorteile gegenüber den Mehrwegboxen. Sie stellen gewissermaßen das Ideal einer Punktschallquelle dar. Die Schallwellen gelangen laufzeitrichtig zum Hörer und gestatten so eine realistische Räumlichkeit der Wiedergabe.
Die Wiedergabe des gesamten Hörbereichs erfordert jedoch für die Tiefen große Membranflächen, bei den Höhen dagegen kleine Membranflächen. Kleinere Chassis haben deshalb einen geringeren Wirkungsgrad bei tiefen Frequenzen.
Der goldene Mittelweg nun ist gefragt, wir haben uns für das Chassis Alpair 7 Gold entschieden.
Aber warum nun der Name Cupri? Cupri steht lateinisch für Kupfer und deutet ein wenig auf die Membran hin.

Chassis

Dieses Chassis eignet sich für folgendes Projekt:

-wohnzimmertaugliche Regalbox,
-geringes Gehäusevolumen,
-angemessener Preis,
-klare Wiedergabe, geringe Verzerrungen,
-gute Impulswidergabe,
-unkomplizierter Selbstbau.

Das Konzept mit dem Alpair 7
Ausgehend von der Gesamtgüte mit Qts = 0,547 ist das Chassis für den Einbau in eine geschlossene Box prädestiniert. Übliche Werte für geschossene Boxen liegen zwischen 0,4 und 0,6. Das Äquivalentvolumen Vas mit 3,48 Litern gestattet zudem den Bau kleiner Gehäuse.

Insgesamt gehören die von Markaudio hergestellten Breitbänder der Alpair-Serie schon zu einer bekannten Größe auf dem Markt. Der Alpair 7 mit einer 6 cm Membran weist eine hohe mechanische Auslenkfähigkeit auf, die sich in einem Hub von 4,4 mm in jede Richtung äußert. Die goldfarbene High-Tech-Membran aus einer Aluminiumlegierung ist in einer sehr weichen inversen Gummisicke gelagert. Der Aufbau gestattet die Bezeichnung Hochleistungs-Breitbänder.
Feinauflösung, Dynamik und Natürlichkeit des Klanggeschehens zeichnen das Chassis aus. Selbst über 90 dB Schalldruckpegel lassen sich stressfrei wiedergeben.

Zur Getaltung der Box nutzen wir das Simulationsprogramm Lasip 6. Nach Eingabe der TSP und einem empfohlenen Gehäusevolumen von 4 Litern, ergibt sich folgender Schalldruckverlauf:

Lasip 6

Deutlich ersichtlich ist die untere Grenze des Übertragungsbereiches bei ca. 65 Hz (-8dB). Eine tiefere Grenzfrequenz ist bei einer 6 cm Membran nicht zu erwarten.

Aufbau der Selbstbaubox
Damit der Selbstbau möglichst unkompliziert ist, werden die Frontplatte und das Gehäuse getrennt hergestellt.
Die Frontplatte besteht aus 20 mm starken Leisten aus Buchenholz und Mahagoni, die zu einer Platte verleimt werden. Um eine glatte Oberfläche zu erhalten, muss diese beidseitig geschliffen werden. Die Kanten werden anschließend mit einem Abrundfräser r=15 mm gebrochen. Der Ausschnitt für den Lautsprecher ist ca. 9 mm tief einzulassen, damit durch das Chassis keine Kante entsteht. Die Frontplatte wird abschließend zweimalig mit Wachs behandelt. Ein Zwischenschliff mit 240 Schleifpapier glättet die Oberfläche.

Front

Der übrige Kasten kann aus 19 mm MDF oder Spanplatte recht einfach gefertigt werden. Ober- und Unterteil mit den Seitenteilen auf Stoß verleimen. Die Rückwand erhält noch einen Ausschnitt für das Terminal. Diese wird dann ebenfalls auf den vorgefertigten Kasten aufgeklebt. Auch beim Kasten sollten die Kanten gebrochen werden, nicht etwa aus akustischen Gründen, sondern um den Farbauftrag zu erleichtern.

MDF und Spanplatten sind stark saugend. Deshalb ist vor dem Farbauftrag ausreichend zu spachteln und Füller aufzutragen. Der Zwischenschliff ist wiederum mit 240 Schleifpapier auszuführen.

Als Dämmmaterial findet ein halber Beutel Dämmmatte, das sind ca. 60 g Polyesterwolle oder eine Mischung aus Polyesterwolle und Schafwolle Anwendung. Die Matte wird passgerecht zugeschnitten und von der Rückwand aus in den Kasten eingelegt.

Dämmung

Entzerrung
Bedingt durch die Schallwandabmessungen entstehen Unregelmäßigkeiten im Frequenzgang. Ein guter Frequenzgang sollte sich wie eine ebene Landschaft präsentieren. Da können schon mal kleine Löcher oder Ameisenhaufen vorhanden sein, Berge und Täler sollten allerding fehlen.

>Mit folgender Schaltung, die mit Hilfe von Boxsim entwickelt wurde, ist die Entzerrung gut gelungen:

Entzerrernetzwerk

Mit Boxsim ergibt sich dann folgender Frequenzgang:

Simulation

Die Messung am fertiggestellten Objekt zeigt eine gute Übereinstimmung.

Frequenzgang

Die Messung wurde unter 15 grad durchgeführt. In der Praxis hört man ebenfall nicht direkt auf Achse. Der simulierte Höhenabfall ist eigentlich nicht zu bemerken. Alles in allem ein gutes Ergebnis.

Die Entzerrerschaltung lässt sich leicht auf einer Lochplatte au

Technische Daten:

Zuschnitt, Frontplatte ( Vollholz Buche und Mahagoni, 20 mm Stärke)

Zuschnittliste, Kasten (MDF oder Spanplatte, 19 mm Stärke)

Bausatz

Zeichnung

Cupri 7